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Der Lech - Geschichte und Zukunft


Ringvorlesung "Der Lech - Geschichte und Zukunft"

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Dem Lech verdankt Augsburg vieles: Die günstige Lage am Zusammenfluss von Lech und Wertach hat die Römer zur Stadtgründung motiviert; die Wasserstraße und die Kraft der Wassermassen förderten früh und entscheidend das Handwerk, später die Industrie. Ab den 1940er Jahren, intensiviert dann in der Nachkriegszeit, wurde der zuvor nur mäßig verdämmte Fluss auf der deutschen Seite systematisch ausgebaut, und zwar fast lückenlos. Das Ziel: Die Errichtung eines von Füssen bis Augsburg sich erstreckenden Kraftwerksystems, das die Gewinnung hochpreisigen Spitzenstroms ermöglicht.

Die ungezählten Megawattstunden, die der Lech seitdem der bayerischen Wirtschaft und später der Strombörse lieferte, haben zum Wandel Bayerns vom Agrarstaat zum prosperierenden Industriestandort beigetragen. Der Fluss selbst in seiner ursprünglichen Dynamik und seinem biologischen Reichtum ging dabei allerdings weitgehend unter.

Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Bayerische und Schwäbische Geschichte (Prof. Dr. Marita Krauss, Dr. Stefan Lindl) hat das WZU im Sommersemester 2012 eine Ringvorlesung organisiert, die von Rivalen am Lech, von typischen Konfliktmustern, von ökonomischen Chancen und vom biohistorischen und kulturellen Erbe an einem der kontrastreichsten Flüsse Deutschlands spricht.

Termin: Ab dem 19.04.2012, genaue Termine, Inhalte und Lageplan finden Sie im Flyer.

Exkursion am 19. Juli 2012:

Treffpunkt: 18:00 Uhr am Krankenhaus Süd, Haupteingang

Wir gehen zunächst zur Schießplatzheide (Dr. Eberhard Pfeuffer: Ökologie der Lechheiden) und dann weiter zum Lech (Marco Mariani: Ökologie des Lechs; Fische).

Abschluss der Exkursion ist ca. 20:00 Uhr.

 

Meldung vom 09.02.2012