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KUMAS-Leitprojekt 2006: Die Aerosol-Messstation in Augsburg


07.12.2006 - Stadtsparkasse Augsburg, Halderstraße

KUMAS_umweltaerosolFeinstaub beeinträchtigt die Gesundheit. 2005 hat die Europäische Union daher Grenzwerte eingeführt. Aber welche Eigenschaften und welche Komponenten der Partikel sind für die gesundheitlichen Folgen verantwortlich? Woher kommen die Partikel? Die Klärung dieser Fragen ist nur durch eine bessere Partikelcharakterisierung möglich.

Um diese zu ermöglichen, wird gegenwärtig in Augsburg eine Aerosol-Messstation aufgebaut. Diese Station stellt wichtige Daten für epidemiologische Studien im Rahmen der Kooperativen Gesundheitsforschung in der Region Augsburg (KORA) bereit. Dazu werden innovative Messmethoden entwickelt und eingesetzt. Darüber hinaus wird die neue Aerosol-Messstation wichtige Beiträge zur Diskussion der Ursachenbekämpfung von Feinstaub und zur Festlegung der Grenzwerte liefern.

Das Konzept und die bisherige Arbeit der Aerosol-Messstation erhält nun eine außergewöhnliche Anerkennung: Das Projekt wurde vom Förderverein Kumas e.V.  als KUMAS Leitprojekt 2006 ausgezeichnet. Besonders gewürdigt wird dabei der kooperative Ansatz des Projektes. Denn Fortschritte in dem wichtigen Feld der Aerosolforschung sind nur durch disziplinübergreifende, hochprofessionelle  Kooperation zu erzielen. Das Projekt wird getragen von den Projektpartnern gsf Forschungszentrum für  Umwelt und Gesundheit, WZU / Universität Augsburg sowie FH Augsburg und BIfA. Weitere Kooperationspartner  sind  das Institut für Meteorologie und Klimaforschung des Forschungszentrums Karlsruhe, das Landesamt für  Umwelt und das Leibniz-Institut für Troposphärenforschung.

Leitprojekte des Kompetenzzentrums Umwelt sind Verfahren, Produkte, Dienstleistungen, Konzepte, Entwicklungen oder Forschungsergebnisse, die in besonderem Maße geeignet sind, Umweltkompetenz »made in Bavaria« zu demonstrieren.

Mit der Prämierung von Leitprojekten unterstützt das Bayerische Kompetenzzentrum Umwelt die Entwicklung und Umsetzung innovativer Vorhaben und sichert dadurch das wissenschaftliche und technische Umwelt-Know-how der Region. So werden in jedem Jahr bis zu drei Leitprojekte im Rahmen einer offiziellen Auszeichnungsfeier gewürdigt.

Meldung vom 05.06.2008