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Nacht der Wissenschaft


04.07.2003 - Ausstellung des WZU und des Lehrstuhls für Festkörperchemie zum Thema: Staub - Kleine Teilchen: Welten zwischen Etwas und Nichts im Zeughaus, Zeugplatz, Augsburg

Staub ist im Alltag ein Symbol für das Unkontrollierbare. Er ist lästig und auf alle möglichen Arten versuchen wir ihn zu bekämpfen. Als Pollen oder Ruß dringt er durch alle Ritzen hindurch und belästigt uns.

Für die Wissenschaft hat der Staub eine andere, positivere Bedeutung. Der Chemiker pulverisiert seine Substanzen, weil sie erst so ihre innere Natur und ihre Reaktivität enthüllen. Tatsächlich führt die Zerkleinerung zu einer Aktivierung der Materie. Man könnte geradezu von einem eigenen Aggregatzustand sprechen. Armin Reller und Jan Hanss werden in einer Experimentalvorlesung zeigen, welch unerwartete Reaktionen ganz gewöhnliche Stoffe wie zum Beispiel Eisen zeigen können, wenn sie als Staub daherkommen. Die Vorlesung wird in der Dämmerung im Innenhof des Zeughauses im Freien stattfinden - bei gutem Wetter. Im Foyer informiert ein Fotoalbum und eine Vitrine über den Formenreichtum der kleinen Teilchen, den man mit dem Elektronenmikroskop sichtbar machen kann.

Meldung vom 03.06.2008