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PD Dr. Jens Soentgen


soentgen-2014-2

Wissenschaftlicher Leiter des WZU

E-Mail: soentgen@wzu.uni-augsburg.de
Telefon: +49 821 598 - 3560
Telefon (weitere): +49 821 598 - 3561 Sekretariat
Fax: +49 821 598 - 3560
Raum: innocube 202
Sprechzeiten: Anmeldung per Email erforderlich


Curriculum Vitae

Jens Soentgen, geboren 1967 in Bensberg, studierte Chemie (Staatsexamen 1994) und promovierte dann in Philosophie, mit einer Arbeit über den Stoffbegriff (Das Unscheinbare, Berlin 1997). Lehraufträge führten ihn anschließend an verschiedene Universitäten in der Bundesrepublik. Mehrfach war er in Brasilien als Gastdozent für Philosophie tätig. Seit 2002 ist er wissenschaftlicher Leiter des Wissenschaftszentrums Umwelt der Universität Augsburg. Seit 2016 ist Jens Soentgen Adjunct Professor of Philosophy an der Memorial University in St. John’s, Kanada (Neufundland).

Jens Soentgen ist seit 2012 Mitherausgeber der Zeitschrift GAIA – Ökologische Perspektiven für Wissenschaft und Gesellschaft.


Lehrveranstaltungen
Wintersemester 2016/2017

Umweltschutz heute, Teil 4
Schutz der natürlichen Ressourcen

Vortragsreihe
Gemeinsam mit dem Bayerischen Landesamt für Umwelt
Zeit: montags, 14:00 - 15:30 Uhr
Ort: großer Vortragssaal (LfU)

Den Veranstaltungsflyer inkl. Terminplan erhalten Sie hier.

Probleme und Perspektiven der Naturphilosophie (3): Natur und Ökonomie

Prof. Dr. Uwe Voigt, Dr. Jens Soentgen

Termin: Montags, 16:00 - 17:30 Uhr
Ort: Innocube, Raum 101
Anmeldung: digicampus

Zusätzliche Informationen zu diesen Lehrveranstaltungen finden Sie im digicampus.

 


Publikationen

Die aktuelle Publikationsliste von PD Dr. Jens Soentgen erhalten Sie hier.

 

Neu erschienen:

Cover Gerhard Ertl;Jens Soentgen (Hg.)
N
Stickstoff - ein Element schreibt Weltgeschichte

2015, 272 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Hardcover
EUR 24,95
ISBN 978-3-86581-736-5

Er ist häufig und knapp zugleich: Mit jedem Atemzug gelangt er in unsere Lungen unddoch begrenzte er lange Zeit das pflanzliche Wachstum und hielt so die Zahl der Menschen auf niedrigem Niveau - Stickstoff. Es dauerte bis zum Vorabend des Ersten Weltkrieges, ehe sich die Menschheit aus der Stickstoff-Falle befreien konnte. Fritz Haber und Carl Bosch erfanden ein Verfahren, mit dessen Hilfe der Stickstoff der Luft gebunden werden konnte, und brachten damit den künstlichen Dünger in die Welt. Was als Siegeszug begann, endete Jahre später allerdings in einer wahren Stickstoffflut, die bis heute Gewässer umkippen lässt, den Klimawandel befeuert und in Form von Nitrat im Trinkwasser auftaucht.

Das neueste Buch der Stoffgeschichten-Reihe gibt dem gleichermaßen unsichtbaren wie unterschätzten Element ein Gesicht, indem es seine Geschichte erzählt und die Probleme für die Umwelt diskutiert, die Stickstoff heute mit sich bringt.

Buchbesprechung im WDR.

 

 

 

 
Cover Wie man mit dem Feuer philosophiert
Chemie und Alchemie für Furchtlose
Mit zahlreichen Experimenten
Illustriert von Vitali Konstantinov
Peter Hammer Verlag,
Wuppertal 2015

Wenn wir an Chemie denken, sehen wir Wissenschaftler in weißen Kitteln, die im Labor mit Erlenmeyerkolben und reinen Chemikalien über Bunsenbrennern hantieren. Oder an komplizierte Formeln, die wir schon in der Schule nicht verstanden haben. Wer weiß schon, dass die heutige Weißkittel-Chemie eine wunderbare wild-abenteuerliche Geschichte hat, die weit zurückreicht in die Wälder Amazoniens, in die Klöster und Schlösser Europas! Hier wurden schon vor Jahrhunderten über dem Feuer Stoffe verwandelt: die Rinde von Lianen in tödliches Gift, Salpeter in Schießpulver, (große Mengen) Kinderpippi in (winzige Mengen) Phosphor. Hier investierten Generationen kreativer Alchemisten die Energie ihres Lebens vergeblich in die Herstellung von Gold und entdeckten stattdessen das Porzellan und vieles mehr, ohne das unsere Welt heute nicht mehr vorstellbar wäre.

Jens Soentgen, Naturwissenschaftler und Philosoph, zieht von Feuerstelle zu Feuerstelle und erzählt mit Begeisterung die verrückten und spannenden Geschichten von Stoffen, Alchemisten und Chemikern. Die oft fatale Verquickung von Chemie und Macht spart er dabei nicht aus. Im zweiten Teil des Buches gibt es viele neue Experimente, mit denen Furchtlose die eigene Leidenschaft für die Verwandlung von Stoffen entfachen können!

Eine Buchrezension im Tages-Anzeiger (Zürich) finden sie hier.

Eine Rezension in der NZZ.